Spätzle

Spätzle- einfach lecker!

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Für mich als Schwaben gibt es (fast) nichts Leckeres als Spätzle. Sie passen einfach zu allem und sind daher die ideale Beilage.

Sie sind eigentlich recht einfach zuzubereiten und schmecken einfach grandios zu Wild, zu sauren Linsen, in einem Gaisburger Marsch oder einfach mit ganz viel Käse als Kässpätzle! Oder aber einfach nur pur. 🙂

Da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Es gibt natürlich viele Hilfsmittel, um sie selber herzustellen, ich benutze meist eine Presse, wo ich sie quasi ins heiße Wasser presse. Geht einfach und schnell. Die Presse nehme ich auch für meine Kartoffeln, wenn ich selbstgemachten Kartoffelpüree mache. 2 in eins quasi. Es gibt natürlich auch noch die Option die Spätzle mit der Hand zu schaben. Aber das dauert mir meist zu lange 🙂

Aber viele Freunde fragen mich nach meinen Tipps für Spätzle. Hier kommen sie:

Meine Tipps für schwäbische Spätzle:

  • Ihr braucht nicht unbedingt Spätzle Mehl. Ein normales Weizenmehl Typ 405 geht absolut auch. Damit ihr aber einen Biss in den Spätzle habt, nehmt 1 – 2 EL Grieß zum Mehl dazu. Dann habt ihr auch einen leckeren Biss.
  • Ich mache sie auch gerne mit Dinkelmehl – das klappt auch einwandfrei
  • Butterspätzle: Die schwäbische Pasta einfach nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschrecken und dann kurz in Butter(Schmalz) anbraten. Und schon habt ihr den leckeren Buttergeschmack.
  • abschrecken: wenn ihr sie nicht gleich weiterverwendet, dann am besten noch kalt abschrecken, damit sie nicht weiter garen und damit weich werden.

Was ist sonst noch wichtig?

Den Teig richtig schlagen! Und wie? Na ganz einfach so:

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Den Teig so lange mit einem Holzlöffel bearbeiten/ schlägt bis er Blasen bekommt.

Dann noch kurz ruhen lassen und es kann losgehen!

Jetzt seid ihr mit meinen Tipps für perfekte Spätzle gewappnet, dann kann ja nichts mehr schiefgehen!
Lasst es euch schmecken,

alles liebe,

sabrina x

Spätzle Grundrezept

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Ideal als Beilage

einfach
  • Vorbereitungszeit:
    10 Minuten
  • Ruhezeit:
    15 Minuten
  • Kochzeit:
    10 Minuten
  • Gesamtzeit:
    35 Minuten

Zutaten

4 Portionen
4 Eier
1 EL Weichweizen Grieß
400 g Mehl
1/4 TL geriebener Muskat
1 TL Salz
1 Schuss Mineralwasser

Utensilien

  • Spätzleschaber, Spätzle Presse oder ein feuchtes Holzbrett

Zubereitung

  1. Die Eier in die Schüssel eines Standmixers geben.
  2. Salz hinzugeben und gut miteinander verquirlen.
  3. 15 Minuten ruhen lassen – die Spätzle werden später dadurch gelber
  4. Mehl, Grieß und gemahlene Muskatnuss zugeben und einen Knethaken an der Küchenmaschine anbringen und den Teig ca. 5 Minuten „kneten“, bis das Mehl „im Teig eingearbeitet“ ist.
  5. Bei Bedarf noch etwas Mehl dazugeben.
  6. Einen Schuss Mineralwasser hinzugeben und noch einige Minuten verkneten.
  7. Dann mit einem Holzlöffel den Teig noch mal vermischen, bis der Teig Blasen wirft. Erst dann ist der Teig fertig.
  8. Der Teig muss zähflüssig vom Holzlöffel gehen.
  9. Traditionell wurde der Teig mit einem feuchten Holzbrett und einem Spätzleschaber ins Wasser geschabt.
  10. Den Teig ruhen lassen und in der Zwischenzeit einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.
  11. Hitze etwas reduzieren.
  12. Mit einer Spätzlepresse – ich benutze einen „Spätzle-Schwob“ – die Nudeln in das siedende Wasser drücken und ca. 2-3 Minuten kochen lassen, bis die Spätzle oben schwimmen.
  13. Die Spätzle mit einem Schaumlöffel in ein Sieb geben. Den Vorgang wiederholen, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.
  14. Lasst es euch schmecken!

Notizen

schmecken super als Beilage!

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