Schwäbische Ausstecherle gehören einfach auf jeden Plätzleteller. Kein Chichi, kein Schnickschnack – einfach mürbe, buttrig und zart. Genau so, wie man sie von Oma kennt. Schon der Duft beim Backen weckt Kindheitserinnerungen – nach Weihnachten, nach Familienzeit, nach Teig naschen aus der Rührschüssel.
Das Schöne an diesen Butterplätzle: Der Teig lässt sich wunderbar ausstechen, die Plätzle behalten beim Backen ihre Form und du kannst sie ganz nach Lust und Laune verzieren – mit Zuckerguss, Schokolade oder einfach pur mit ein bisschen Kristallzucker bestreut.
Ich backe jedes Jahr ein Blech „zum Testen“ – und genau das verschwindet meist noch am selben Tag. Weil sie eben so schmecken, wie sie sollen: fein, mürbe und buttrig. Das Rezept ist schlicht, aber genau das macht es perfekt. Kein Trend, kein Tamtam – einfach echte, ehrliche Weihnachtsbäckerei aus dem Schwabenland.

Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Der Teig lässt sich super leicht ausrollen und ausstechen
- Die Ausstecherle behalten beim Backen ihre Form
- Sie schmecken zart, buttrig und klassisch
- Du kannst sie nach Belieben verzieren – von pur bis bunt
- Der Teig lässt sich vorbereiten oder einfrieren
So werden die Ausstechplätzchen zu deinem unkomplizierten Weihnachtsfavoriten.
Und das Beste: Der Teig lässt sich prima vorbereiten und sogar einfrieren. So kannst du die Ausstechplätzchen in mehreren Etappen backen – ganz ohne Stress. Also, Ofen an, Förmchen raus – und los geht’s!
Wenn du – so wie ich – einmal im Backmodus bist, dann probiere unbedingt auch meine Spitzbuben. Sie gehören genauso in die schwäbische Keksdose wie Ausstecherle. Und falls du auf der Suche nach einem Rezept bist, das ganz ohne Eigelb funktioniert, sind meine Kokosmakronen mit Schokolade perfekt.

Schwäbische Ausstecherle- weihnachtliche Butterplätzchen
Kochutensilien
- 1 Blech mit Backpapier
Zutaten
- 250 g Butter weich
- 125 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 Eigelb gr. L
- 350 g Mehl Type 405
- 1 Prise Backpulver
- 1 Prise Salz
Optional
- etwas Zitronenabrieb
Anleitungen
- Butter, Zucker & Vanille schaumig rühren: In einer großen Schüssel Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz cremig schlagen, bis die Masse hell und luftig ist. Dauert gerne 5 Minuten250 g Butter, 125 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz
- Eigelb unterrühren: Die Eigelbe nacheinander einrühren, bis sich alles gut verbunden hat.2 Eigelb
- Mehl einarbeiten: Mehl und Backpulver (und optional Zitronenabrieb) hinzufügen und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange rühren – sonst werden die Plätzle zäh statt mürbe.350 g Mehl, 1 Prise Backpulver, etwas Zitronenabrieb
- Teig kühlen: Den Teig zu einer flachen Platte drücken, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde kaltstellen
- Ausstechen: Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig auf leicht bemehlter Fläche etwa 4 mm dick ausrollen und mit Förmchen ausstechen.
- Backen: Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 8–10 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldgelb sind.
- Verzieren oder pur genießen: Nach dem Abkühlen nach Belieben verzieren oder einfach pur genießen – ganz klassisch, wie’s im Schwabenländle üblich ist.
Die Nährwerte sind automatisch berechnet – ich nutze sie selbst als groben Richtwert, wenn ich mal den Überblick behalten will.
Disclaimer
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Wie lange halten Butterplätzle?
In einer Blechdose gut verschlossen halten sie etwa 3–4 Wochen – am besten kühl und trocken lagern. Außer da ging schon vorher jemand ran…
Kann man den Teig einfrieren?
Ja. Einfach zu einer flachen Platte drücken, einfrieren und vor dem Ausrollen im Kühlschrank antauen lassen
Warum werden meine Plätzle zu dunkel?
Backzeit und Temperatur variieren je nach Ofen – lieber früh nachsehen und bei Bedarf das Blech drehen.
Kann ich Dinkelmehl statt Weizenmehl verwenden?
Ja, Dinkelmehl Type 630 funktioniert wunderbar und verleiht den Plätzle ein leicht nussiges Aroma
Wie bekomme ich sie extra mürbe?
Butter immer zimmerwarm verwenden, den Teig gut kühlen und nach dem Ausrollen rasch arbeiten – so bleibt die Konsistenz perfekt. Ich leg sie gerne am Vorabend schon aus dem Kühlschrank.
Schwäbische Ausstecherle wie aus Omas Küche
Diese schwäbischen Butterplätzle gehören für mich einfach zur Weihnachtszeit dazu. Jedes Jahr, wenn der Duft von Vanille und Butter durchs Haus zieht, weiß ich: Es ist Advent. Kein anderes Rezept bringt so zuverlässig dieses kleine Stück Kindheit zurück – schlicht, ehrlich und einfach gut.
Ob mit Kindern ausgestochen, mit Freund:innen gebacken oder ganz gemütlich allein bei Kerzenschein – diese Plätzle machen immer Freude. Und genau das ist doch das Schönste an der Weihnachtsbäckerei: ein bisschen Zeit, ein bisschen Mehlstaub, und ganz viel Liebe im Spiel.
Alles Liebe,
Sabrina 💛







