Es gibt Rezepte, die lassen sofort Weihnachtsstimmung aufkommen, schon bevor der Ofen überhaupt warm ist. Dieser Schoko Weihnachtsbaum gehört für mich genau in diese Kategorie. Ein einfacher, saftiger Schokokuchen, ein bisschen Buttercreme, ein paar bunte Sprinkles – und plötzlich steht da ein festliches kleines Kunstwerk, das aussieht, als hätte man richtig viel Zeit investiert. Dabei steckt in Wahrheit ein sehr unkompliziertes Rezept dahinter, das wirklich jeder hinbekommt.
Vielleicht liebe ich genau deshalb solche Weihnachtsrezepte so sehr: Sie sind zugänglich, machen Spaß und bringen Menschen zusammen. Kinder können mithelfen, Erwachsene freuen sich über die hübsche Optik, und am Ende läuft alles darauf hinaus, dass man gemeinsam etwas Schönes genießt. In meiner Küche ist der Dezember immer ein Mix aus Tradition und kleinen neuen Ideen – und dieser Schoko-Weihnachtsbaum hat sich ganz schnell in die Liste der Rezepte eingereiht, die ich jedes Jahr wieder mache.
Der Schoko Weihnachtsbaum Kuchen selbst ist schnell angerührt. Die Kombination aus Kakaomasse, Joghurt und Öl sorgt dafür, dass er auch nach dem Auskühlen richtig saftig bleibt – eine perfekte Basis, um ihn später in kleine Weihnachtsbäume zu schneiden. Die Buttercreme ist der Teil, der alles zusammenbringt: Ein sattes Grün, ein paar Tupfen mit dem Spritzbeutel, und schon entsteht dieser typische Tannenbaum-Look. Dazu bunte Perlen, kleine Zuckersterne oder was auch immer du gerne magst – und der Schoko-Weihnachtsbaum sieht aus, als käme er direkt aus einer Weihnachtsbäckerei.
Warum der Schoko Weihnachtsbaum ein perfektes Adventsrezept ist
Was ich an diesem Rezept besonders mag: Es ist flexibel. Du kannst viele kleine Bäumchen machen – perfekt fürs Plätzchenteller-Buffet, für Kinder, für die Schule oder als Mitbringsel. Oder du machst zwei große Weihnachtsbäume, was optisch richtig was hermacht und sich toll als weihnachtliches Dessert präsentieren lässt.
Der Schoko-Weihnachtsbaum ist außerdem ideal, wenn du gerne vorbereitest. Der Kuchen lässt sich super am Vortag backen, hält die Form, lässt sich einfrieren und schmeckt nach dem Auftauen genauso gut. Für mich ist das im Dezember Gold wert – man will ja nicht jeden Tag neu anfangen. Besonders, wenn viele Termine, Feiern, Punschabende und Weihnachtsmärkte dazwischenkommen.
So aber jetzt findest du hier erstmal das Rezept für den Schoko Weihnachtsbaum:

Schoko Weihnachtsbaum
Kochutensilien
- 1 Backblech mit Backpapier
- 1 Küchenmesser
Zutaten
Schokokuchen
- 80 g Kakaopulver
- 125 ml heißes Wasser
- 200 ml Öl
- 200 g Naturjoghurt
- 2 ganze Eier
- 2 TL Vanille Extrakt
- 250 g Mehl
- 250 g brauner Zucker
- 1 TL Natron
- 2 TL Backpulver
- 1/2 TL Salz
Buttercreme
- 250 g Butter weich
- 350 g Puderzucker
- 2 EL Milch
- 1 TL Vanilleextrakt
- Lebensmittelfarbe
zum Dekorieren
- Zuckerstreusel
Anleitungen
Schokokuchen
- Backofen vorheizen: Heize deinen Backofen auf 160 °C Umluft vor. Damit der Schokokuchen später schön gleichmäßig backt, solltest du eine eckige Form mit etwa 25 × 30 cm verwenden. Entweder leicht einfetten oder lege sie mit Backpapier aus. So lässt sich der Kuchen später problemlos herausheben – gerade für das Schneiden der Weihnachtsbäume ist das wichtig.
- Kakaomasse anrühren: Gib das Kakaopulver in eine kleine Schüssel und übergieße es mit dem heißen Wasser. Kurz stehen lassen, dann kräftig verrühren, bis eine glatte, glänzende Masse entsteht. Das sorgt dafür, dass der Schokoteig besonders aromatisch und saftig wird.80 g Kakaopulver, 125 ml heißes Wasser
- Teig zubereiten: In einer großen Schüssel mischst du Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zucker.250 g Mehl, 250 g brauner Zucker, 1 TL Natron, 2 TL Backpulver, 1/2 TL Salz
- In einer zweiten Schüssel verrührst du Naturjoghurt, Eier, Vanille und Öl, bis sich alles gut verbindet.200 ml Öl, 200 g Naturjoghurt, 2 ganze Eier, 2 TL Vanille Extrakt
- Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und zu einem glatten, cremigen Teig verrühren. Jetzt kommt die vorbereitete Kakaomasse dazu – kurz unterrühren, bis der Teig schön schokoladig aussieht. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.
- Backen und auskühlen lassen: Den Kuchen etwa 25 Minuten backen, bis er elastisch zurückspringt, wenn du leicht mit dem Finger darauf drückst.Danach vollständig auskühlen lassen – wirklich komplett! Nur so lässt er sich später sauber in kleine Weihnachtsbäume schneiden, ohne zu bröseln.
- Kuchen in zwei große Weihnachtsbäume schneiden:Wenn der Schokokuchen vollständig ausgekühlt ist, kannst du ihn ganz einfach in zwei große Weihnachtsbäume verwandeln.Den gesamten Kuchen auf ein großes Brett legen.Von der oberen Mitte aus schräg nach unten links schneiden – das ist die erste Seite des ersten Weihnachtsbaums.Danach von der gleichen oberen Mitte schräg nach unten rechts schneiden – so entsteht die zweite Seite.→ Damit hast du bereits deinen ersten großen Weihnachtsbaum.Die beiden seitlichen Kuchenstücke, die jetzt übrig sind, haben automatisch die passende Form. Du musst sie nicht extra zuschneiden. Lege sie einfach so zusammen, dass sie ein großes Dreieck ergeben – damit entsteht der zweite Weihnachtsbaum.Für die Baumstämme schneidest du aus den geraden Resten unten kleine Rechtecke und legst sie an die breite Seite der Bäume.So entstehen aus einem Blech zwei schöne, große Schoko-Weihnachtsbäume, die du danach nur noch dekorieren musst.
Buttercreme
- Buttercreme zubereiten: Die Butter sollte weich sein – so wird deine Buttercreme besonders glatt und schön spritzfähig. Butter in einer Rührschüssel cremig mixen. Dann nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen und weiterrühren, bis die Buttercreme richtig fluffig wird.Nach Bedarf noch die Milch dazugeben. Vanilleextrakt zugeben, anschließend etwas grüne Lebensmittelfarbe einrühren. Je nach gewünschter Intensität kannst du die Farbe dosieren.250 g Butter, 350 g Puderzucker, 2 EL Milch, 1 TL Vanilleextrakt, Lebensmittelfarbe
Dekorieren
- Dekorieren: Fülle die grüne Buttercreme in einen Spritzbeutel – ideal ist eine kleine Rund- oder Sterntülle, damit das Muster später wie kleine Tannenzweige wirkt.Setze die Buttercreme tupfenweise auf jedes Dreieck, bis die gesamte Oberfläche bedeckt ist.Zum Schluss mit Zuckerperlen, Streuseln oder kleinen Sternen dekorieren – wie kleine Christbaumkugeln.Die kleinen Rechteckstücke legst du unten als Baumstamm an.Zuckerstreusel
- Servieren: Die fertigen Schoko-Weihnachtsbäume halten sich 2–3 Tage frisch, wenn du sie luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahrst. Den undekorierten Kuchen kannst du auch gut einfrieren – ideal für alle, die gerne vorbereiten. Dekoriert wird er dann einfach frisch.
Notizen
Tipps für den perfekte Weihnachtsbaum-Kuchen
- Der Kuchen muss komplett ausgekühlt sein – sonst bröselt er beim Schneiden.
- Buttercreme nicht kühlen, damit sie spritzfähig bleibt.
- Für besonders intensives Grün Lebensmittelfarbe Gel verwenden.
- Kuchen vorbacken und einfrieren? Kein Problem – das funktioniert super.
Nährwerte
Die Nährwerte sind automatisch berechnet – ich nutze sie selbst als groben Richtwert, wenn ich mal den Überblick behalten will.
Disclaimer
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dir entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
Schoko Weihnachtsbaum schneiden – so entstehen zwei Tannenbäume
Das ist der Schritt, der oft kompliziert klingt – aber eigentlich ganz einfach ist. Aus einem Blechkuchen bekommst du wirklich spielend leicht zwei große Weihnachtsbäume hin, ohne dass du stundenlang mit dem Messer hantieren musst.
Der Kuchen muss vollständig ausgekühlt sein. Das ist wirklich wichtig, damit die Kanten sauber bleiben.
- Den ganzen Kuchen auf ein Brett legen.
- Oben die Mitte suchen.
- Von dieser Mitte schräg nach unten links schneiden – das ist die erste Seite des ersten Baums.
- Dann von derselben oberen Mitte schräg nach unten rechts schneiden – die zweite Seite.
Jetzt hast du deinen ersten großen Weihnachtsbaum. YAY!
Die beiden seitlichen Teile, die übrig bleiben, sind schon fast in der richtigen Form. Du musst sie nicht extra zuschneiden. Lege sie einfach so zusammen, dass sie wieder ein großes Dreieck ergeben – und schon entsteht Baum Nummer zwei.
Die geraden unteren Stücke schneidest du zu kleinen Rechtecken, die als Baumstamm dienen. Optisch macht das wirklich etwas her, und die Form bleibt beim Dekorieren stabil.

FAQ: Häufige Fragen zum Schoko Weihnachtsbaum
Kann ich die Buttercreme ersetzen?
Für das Spritzmuster funktioniert Buttercreme am besten. Eine sehr feste Frischkäsecreme ginge theoretisch auch.
Wie lange halten die Weihnachtsbäume?
Dekoriert 2–3 Tage im Kühlschrank. Un-dekoriert bis zu 4 Tage luftdicht, auch gut einfrierbar.
Wie bekomme ich ein schönes Tannenmuster?
Mit einer kleinen Rund- oder Sterntülle Tupfen eng aneinander setzen. Das ergibt automatisch eine Tannenstruktur.
Kann ich daraus auch Mini-Bäumchen für ein Buffet machen?
Ja! Schneide dafür kleinere Dreiecke – perfekt als Fingerfood.
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Der Schoko Weihnachtsbaum ist eines dieser Rezepte, das sofort Stimmung macht. Einfach, hübsch, vielseitig – und perfekt, wenn du jemandem eine kleine Freude machen willst. Ich finde, genau solche Rezepte braucht es im Advent: unkompliziert, gelingsicher und ein bisschen magisch.
Wenn du gerade sowieso im Weihnachtsmodus bist und Lust auf mehr bekommst: Schau dir unbedingt auch meine Keksrezepte an. Von klassischen Spitzbuben bis zu zarten Ausstecherle – da ist für jeden etwas dabei.
Wenn du ihn ausprobierst, sag mir unbedingt Bescheid. Ich liebe es zu sehen, wie ihr meine Rezepte umsetzt – gerade bei solchen Weihnachtsideen.
Alles Liebe,
Sabrina 💛







